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Der Unterschied von Motorrareifen für den GP und Rennreifen der F1

10.08.2006

motpgp.com - Nicolas Goubert, der technische Direktor von Michelin´s Motorradrennsport Operation, sagt: "Einer der Hauptunterschiede zwischen der MotoGP und der Formel 1 ist, dass Motorräder nur einen kleinen Kontaktpunkt mit der Strecke haben: daher sind deren Reifen ziemlich oft asymmetrisch, genau wie die Strecken selbst. Mit diesem Wissen können wir besser den Gummi für die individuelle Strecke finden. Zum Beispiel wird die linke Seite des Profils bei einer rechten Kurve einer Strecke mehr abgetragen, denn es herrscht nicht eben eine Balance zwischen der Anzahl der linken und der rechten Kurven."
Im Motorradrennsport reden wir wahrscheinlich über die Größe einer Kreditkarte. Goubert sagt: "Zeitgenössige MotoGP Bikes entwickeln 240 ps und müssen das an eine Strecke über eine Oberfläche von 5 cm Länge und 10 cm Breite übertragen. Die maximale Last eines Hinterreifens ist in der Formel 1 fünfmal höher als in der MotoGP."

Der Kontaktpunkt eines F1 Hinterreifens ist ungefähr im Durchschnitt 16,5 cm lang und 27 cm breit. Von Natur aus lehnen die MotoGP Motorräder in den Kurven auf der Seite, in einem Winkel von mehr als 55°, wenn es trocken ist. Als Konsequenz entsteht, dass es nicht immer dieselbe Stelle des Reifens sein wird, die Kontakt mit der Strecke hat, aber alles in allem ist die Last trotzdem nicht so dramatisch wie in der F1. Das ist wegen dem aerodynamischen Einfluss im Motorradrennsport, sagt Goubert. "Das größte Gewicht, mit dem ein Reifen arbeiten muss, ist äquivalent zu dem kombinierten Gewicht des Fahrers und des Motorrades, was im Durchschnitt ungefähr 80 und 145 Kilo zusammengenommen sind."

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