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Mit den neuen Motorradreifen schnellere MotoGP-Rundenzeiten

09.06.2006

Aprill - Sowohl Bridgestone als auch Michelin haben offensichtlich die Winterpause intensiv genutzt, um ihre Rennreifen für die am kommenden Wochenende auf dem Kurs in Jerez (Spanien) startende neue MotoGP-Saison weiterzuentwickeln. „Seit dem letzten Rennen der Saison 2004 haben wir Kontur, Konstruktion und die Mischung sowohl der Vorder- als auch der Hinterreifen überarbeitet. Bei den Tests im Februar und März hat sich gezeigt, dass vor allem die Kurvengeschwindigkeiten davon profitiert haben”, so Hiroshi Yamada, Motorradrennmanager bei Bridgestone. „Im Vergleich zu Vorjahr konnten wir um 0,8 bis eine Sekunde kürzere Rundenzeiten erreichen. Wir wissen allerdings auch, dass unser Wettbewerb ebenfalls Fortschritte gemacht hat. Wir sind jedoch bereit, diese Herausforderung anzunehmen, und wollen möglichst vom ersten Rennen an gute Ergebnisse erzielen, um unserem Ziel des MotoGP-Weltmeistertitels wieder einen Schritt näher zu kommen“, ergänzt er.

In der Tat hat sich aber auch Reifenhersteller Michelin, der in den zurückliegenden Jahren auf diesen Titel abonniert war, nicht auf seinen Lorbeeren ausgeruht. Bei der Weiterentwicklung der Reifen für diese Saison arbeitete man demnach sehr eng mit den Teams zusammen, die auf Michelin-Pneus an den Start gehen. Offenbar mit dem gleichen Erfolg wie Bridgestone, denn bei Tests in Jerez soll Nicky Hayden auf seiner Michelin-bereiften Repsol Honda immerhin um 0,9 Sekunden schneller als die letztjährige Zeit für die Pole Position gewesen sein. „Über den Winter hat Michelin phänomenale Fortschritte erzielt. Jetzt haben die Reifen nicht nur eine höhere Aufstandsfläche, sondern auch jede Menge mehr Grip in Schräglagen“, schwärmt jedenfalls Colin Edwards, der ebenso auf Reifen der Franzosen vertraut. „Das stimmt uns sehr zuversichtlich für diese Saison, obwohl wir eigentlich immer sagen, dass wir erst am Sonntagabend nach dem Rennen wissen, wo wir tatsächlich stehen“, meint Nicolas Goubert, der bei Michelin für die Abteilung Motorradrennsport verantwortlich zeichnet.
Quelle: reifenpresse.de